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Die Vorzeichen für den wohl größten Härtetest in der Vorbereitung standen für die C1 schon nicht gut. Nach zweikurzfristigen Absagen stand man am Morgen mit nur elf Spielern da, darunter schon ein Wackelkandidat. Kurzfristig konnte mit Jakob Rosenmüller noch ein Spieler von der C2 hinzustoßen. Als dann aber Luis Wickert nach dem Aufwärmen signalisierte, dass er nicht spielen kann, war der Kader wieder auf elf Mann geschmolzen - und das bei brütender Hitze gegen einen mit 15 Spielern angetretenen Bayernligisten. Anfangs kam die C1 ins Spiel legte sich dann aber in der 8. Minute wieder selbst ein Ei zum 0:1 ins Netz als eine relativ ungefährliche Flanke aus fast 40 Metern Torentfernung einmal aufsetzte, Abwehr und Torwart nicht miteinander sprachen und letztendlich gar keiner zum Ball ging, so dass der Ball ins Tor hoppelte. Fünf Minuten später gelang Amberg nach einem groben Zuordnungsfehler in der Donautaler Abwehr das 0:2. Eine der wenigen wirklich herausgespielten Torchancen nutzten die Gäste in der 18. Minute zum 0:3. Nach der direkt anschließenden Trinkpause konnte Donautal das Spiel offener gestalten und belohnte sich in der 33. Minute mit dem 1:3. Ungefähr 90 Sekunden später erzielte Amberg aus sehr deutlicher Abseitsposition noch das 1:4. An sich war die Leistung nicht so schlecht, schade war aber, dass man den Gästen die ersten beiden Tore geschenkt hat. Als Jakob Rosenmüller nicht mehr weiterspielen konnte musste die C1 die komplette zweite Hälfte in Unterzahl spielen. Es ging unglücklich weiter als man in der 40. Minute einen scharf getretenen Freistoß mit dem Kopf zum 1:5 ins eigene Tor abfälschte. Trotzdem war nach dem Seitenwechsel durchaus Positives zu sehen. Die kämpferische Einstellung passte mit einem Mann weniger absolut. Die Mannschaft verschob gut und ließ nicht viele Chancen der Gäste zu. Bei einigen Entlastungsangriffen hätte sich die Mannschaft eigentlich ein zweites Tor verdient gehabt. In der 62. Minute war die Abwehr einmal im Tiefschlaf, ließ sich durch einen hohen Ball überrumpeln und kassierte noch das 1:6. Am Ende sollte jeder das Spiel richtig einordnen können. Amberg wird es in der Bayernliga richtig schwer haben, würde aber in der BOL wohl vorne mitspielen. Von daher kann die JFG angesichts der Rahmenbedingungen mit diesem Spiel in weiten Teilen zufrieden sein. Trotzdem gilt es für alle Spieler im Training weiter voll Gas zu geben, damit die gröberen Patzer in Zukunft einfach nicht mehr passieren und auch so noch an einigen Details gearbeitet werden kann.
Tor: Christian Gruber


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